Logopädiepraxis Koll                                    
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Kindertherapien






Stimm- und Atemstörungen
Frühförderung
Artikulationsstörungen
Lese-Rechtschreib-Schwäche
Muskelfunktionsstörungen
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Stottern, Poltern
Sprachentwicklungsverzögerung

Erwachsenentherapien








Stimm- und Atemstörungen
Sprechstörungen
Sprachstörungen
Schluckstörungen
Stottern, Poltern

Muskelfunktionsstörung (myofunktionelle Dysfunktion)

Von einer myofunktionellen Dysfunktion sprechen wir, wenn die Muskulatur des orofacialen Systems (Mund und Gesicht) nicht im Gleichgewicht d.h. hypoton (zu wenig Spannung) oder hyperton (zu viel Spannung) ist. Bei einem Kind bildet sich der Mundraum so aus, wie die Mundmuskulatur arbeitet. Es findet also ein Wechselspiel zwischen Form und Funktion statt: Die Form z.B. des Gaumens beeinflusst die Funktion der Muskulatur, deren Funktion wiederum die Form des Gaumens bestimmt. Kieferorthopäden und Zahnärzte sehen im normalen Schluckmuster und seinen pathologischen Abweichungen einen wesentlichen Faktor für die Ausformung des Gaumens und der Zahnstellung sowie des Mundschlusses. Wenn man bedenkt, dass in ca. 2000-3000 Schluckvorgängen täglich jeweils eine Kraft von 3-5 kg innerhalb der Mundhöhle ausgeübt wird, kann man sich vorstellen, dass der von den meisten Menschen kaum beachtete Schluckvorgang nicht unterschätzt werden sollte. Eine logopädisch-funktionelle Übungsbehandlung sollte daher immer vor der kieferorthopädischen

Spangenbehandlung oder parallel dazu durchgeführt werden. Nicht selten arbeite ich mit jugendlichen Patienten, die nach 6-8 Jahren mit unterschiedlichen Zahnspangen diese nach abgeschlossener kieferorthopädischer Behandlung mit optimaler Zahnstellung endlich nicht mehr tragen müssen. Drückt aber die Zunge nach wie vor bei jedem Schluckakt gegen die Schneidezähne, können sich bereits nach wenigen Monaten durch muskuläre Fehlfunktion (falsches Schluckmuster) die Zähne wieder verschoben haben.
Bei Säuglingen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (siehe LKG(-evtl. Hyperlink)) ist vom ersten Tag an eine enge

Zusammenarbeit mit Gesichtschirurgen notwendig, um den zentralen Bereich der Nahrungsaufnahme zu gewährleisten. Die wichtigsten Ursachen für myofunktionelle Dysfunktionen bei Kindern sind orale Gewohnheiten (Daumenlutschen, Schnuller, etc.), nicht altersentsprechende Nahrung, Störung der taktilen (den Tastsinn betreffenden) Wahrnehmung, neurologische Erkrankungen, skelettale Anomalien des Gesichtsschädels wie LKG, Sondenernährung bei Frühgeburten, etc. In der Therapie bestimme ich zunächst die schwachen Muskelgruppen, um sie dann je nach Alter spielerisch zu trainieren. Der korrekte Schluckablauf wird erlernt und im Transfer automatisiert. Unterstützendes Heimtraining durch die in der Therapie erlernten Aufgaben ist hierbei sehr wichtig. Ich arbeite nach den Konzepten von Garliner, A. Kittel, U. Burhop, B. Padovan, u.a.

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