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Stimm- und Atemstörungen
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Schluckstörungen
Stottern, Poltern

Stimm- und Atemstörungen

Unser Sprech-, Sing- und Ruforgan gehört zu den Selbstverständlichkeiten biologischen Daseins - zumindest so lange seine Funktionalität nicht beeinträchtigt ist. Erst bei Stimmstörungen oder Ausfällen wird der Betroffene "hellhörig". Der heisere, sich räuspernde, leise Sprecher mit brüchiger oder verhauchter Stimmgebung geht meist zunächst von einer einfachen Kehlkopfentzündung (Laryngitis) als Ursache der Beeinträchtigung aus und versucht diese medikamentös zu behandeln. Dass ein oft berufsgebundenes, entzündungsfreies Halsleiden eine funktionelle, d.h. durch den Stimmgebrauch oder Missbrauch entstandene Stimmstörung sein kann, dringt meist erst nach Jahren der Chronifizierung in das Bewusstsein des Stimmkranken. Auch bei Kindern nehmen die Stimmstörungen durch allgemeine Zunahme an Stressfaktoren

und unzulängliche Kommunikationsmuster daheim deutlich zu.(siehe Stimmstörungen bei Kindern)

Die Konsultation eines Hals-Nasen-Ohrenarztes zur Diagnostik und einer Logopädin zur Stimmtherapie erfolgt daher oft erst, wenn der Leidensdruck z.B. durch berufliche Beeinträchtigung oder sogar Berufsunfähigkeit dies unabdingbar macht. Im Gegensatz zu organischen Stimmstörungen stellen die funktionell bedingten reaktive komplexe Vorgänge dar.

Die Atmung ist meist flach und hochfrequent. Ursachen für Stimmstörungen können beruflicher Natur sein: So sind z.B. immer mehr Lehrerinnen und Erzieherinnen der starken stimmlichen Belastung in großen Klassen und Gruppen nicht gewachsen. Auch Vielsprecher anderer Berufe und falsch ausgebildete SängerInnen können Stimmstörungen bekommen. Organische Probleme können ursächlich ebenso schwerwiegend sein wie psychogene Stimmstörungen, deren Entstehungsmechanismus nicht mehr allein durch den Begriff "Streß" erklärt werden kann. Die psychogene Aphonie nimmt eine therapeutische Sonderstellung ein, da psychotherapeutische Methoden wie die Gesprächstherapie keinen Ansatz finden, solange der Patient nicht spricht.

Therapie

Die Stimmbehandlung verlangt nach umfangreicher Diagnostik eine ausgesprochen differenzierte, individuell auf den Patienten zugeschnittene Vorgehensweise, um dessen Stimmidentität zu wahren. Die Methode der Wahl gibt es nicht. Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen gefolgt von zahlreichen Übungskonzepten z.B. nach Foeschels, Middendorf, Svend Smith, Schlaffhorst-Andersen,

Fernau-Horn, Coblenzer und Thyme werden unter Berücksichtigung des Stimmfunktionskreises (Wahrnehmung, Intention, Tonus, Atmung, Stimme, Sprechen) angewandt. Diese verhelfen dem Stimmgeschädigten in Verbindung mit Anleitungen zur allgemeinen Stimmhygiene zu einem ganzheitlich veränderten Umgang mit diesem sensiblen Organ.

Bei Kindern werden die Übungen spielerisch verpackt und durch Rollenspiele und Visualisierungen gefestigt. Als Basis für eine Verbesserung der Stimmqualität sind systematische Übungsfolgen unerlässlich. Die Mitarbeit des Patienten in Form von täglichen, häuslichen Übungseinheiten ist daher von Anfang an von großer Bedeutung.

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